Die Muskatnuß ist ein Gewürz. Der Muskatbaum wächst in Südafrika, Ost- und Westindien und hat aprikosenähnliche Früchte, deren Kern die Muskatnuß ist.
Der Samenmantel des Kerns ist die Muskatblüte - Macis genannt. Getrocknet und flachgedrückt, wahlweise ganz oder gemahlen, eignet sich die Muskatblüte wie die Muskatnuß zum Würzen von Speisen. Die Muskatnuß ist in ihrem Geschmack etwas bitterer als die Muskatblüte. Sie ist geeignet zum Würzen z.B. von Püree, Spinat, Reis-, Nudel- und Gemüsegerichten, Weihnachtsgebäck, Fleisch- oder Fischspeisen. Naturbelassene Muskatnüsse sind dunkel und "gekalkte" (zum Schutz vor Ungeziefer) weiß. Muskatnüsse enthalten die Substanz Myristicin, die den brennenden Geschmack verursacht.
Myristicin wirkt "haluzinogen" und wird in den Anbauländern gegen Zahnschmerzen, Rheumatismus und Ruhr verwendet werden. Myristicin kann zu Nebenwirkungen wie Verstopfung, Übelkeit, Herzjagen und Betäubung führen.